Geschichten zum Nachdenken

Geschichte 1:
Ein Mann sitzt gemütlich lächelnd am Meer und angelt. Ein anderer Mann kommt hinzu und sagt nach einer Weile zum Angler, dass er sich doch eine zweite Angel kaufen solle, dann hätte er die Möglichkeit mehr Fische zur gleichen Zeit zu fangen. Der Angler fragt – und dann ?

Dann kannst Du die Fische, die Du mehr gefangen hast auf dem Markt verkaufen und hast somit auch noch Geld verdient. Der Angler fragt – und dann ?

Dann kannst nach einem Jahr schon ein Boot kaufen und noch mehr fangen. Der Angler fragt – und dann ?
Dann hast Du ein bis zwei Jahre später soviel Geld, dass Du ein Schiff kaufen kannst und Fischer anstellen. Der Angler fragt – und dann ?
Dann kannst Du eine Fischfabrik bauen und die Supermärkte beliefern. Der Angler fragt – und dann ?

Dann verdienst Du so viel Geld, dass Du Dich gemütlich zum angeln ans Meer setzen kannst. !!!

Also, warum der ganze Aufwand… !?

Geschichte 2:
Irgendwo in einem Dorf in China lebt ein alter Mann mit seinem Sohn. Er ist arm und hat im Stall ein Pferd. Eines Tages läuft ihm das Pferd aus der Koppel und verschwand. Die Dorfbewohner kamen und bedauerten ihn. Ach Du armer, jetzt bist Du ohne Pferd… Er erwiderte, das ist doch nicht schlimm. Es wird widerkommen und einige Stuten mitbringen. Die Dorfbewohner lächelten und gingen davon. Zwei Wochen später kam das Pferd zurück und hatte drei Stuten dabei. Die Dorfbewohner sagten ihm – ooch hast Du ein Glück gehabt und der Bauer antwortete – ich habe es Euch gesagt. Nun gingen die Dorfbewohner mit neidischen Gesichtern nach Hause.

Ein paar Tage später ritt der Sohn auf einer Stute und wurde abgeworfen. Er brach sich ein Bein. Die Dorfbewohner – ach Ihr Armen. So ein Pech. Der Bauer antwortete, nun es wird wohl einen Grund haben, dass er vom Pferd gefallen ist. Wir werden sehen, für was es gut war. Die Dorfbewohner gingen wieder boshaft lachend nach Hause. Eine Woche später kam das Militär und zog alle Jungen des Dorfes ein für den bevorstehen Krieg. Nur einen nicht. Es war der Sohn des Bauern. Er hatte sich das Bein gebrochen…

Alles hat einen Grund…. !

Geschichte 3:
Ein Sultan sendete jedes Jahr seinen Grossvesir in die Ferne, um Weisheiten zu suchen. Einmal blieb der Grossvesir 8 Jahre weg und als er wiederkam fragte der Sultan sofort, was er fuer eine grosse Weisheit gefunden habe, da er so lange unterwegs war. Ja, sagte er, eine grosse Weisheit habe er mitgebracht. „Alles ist gut, so wie es ist“ Der Sultan fragte – Ist das alles ? Der Grossvesir sagte – Alles ist gut, so wie es ist.

Jetzt rastete der Sultan aus und schimpfte wie verrueckt. 8 Jahre bist Du weg und bringst so einen Mist mit. Werft ihn in den Kerker…. Die Wachen wurfen den Grossvesir in den Kerker. Voller Wut ging der Sultan zu seinem Tron und rief den Babier herbei, der ihn sogleich rasieren sollte. Da er immernoch unruhig wegen der Sache war, konnte der Babier seinen Bart nicht richtig schneiden. Er schnitt ihn kräftig in die Wange. Jetzt fluchte der Sultan und liess auch noch den Babier in den Kerker werfen. Er schnappte sich ein Pferd und ritt hinaus in die Ferne um sich von der Schmach zu beruhigen.

Er ritt viel zu weit in der Ferne, so das er in ein Gebiet der Kanibalen kam, wo sie ihn natuerlich auch gleich noch eingefangen haben. Der Topf stand schon bereit, doch sie sahen im Gesicht des Sultans den grossen Schnitt. Nein, den koennen sie nicht essen, denn sie essen nur makellose Menschen. Der Sultan durfte also wieder nach Hause reiten. Er kam mit Freude an und liess sofort den Grossvesir und den Babier aus dem Kerker holen. – Danke Grossvesir, ich habe etwas gelernt – Deine Weisheit ist doch gut. Nur habe ich trotzdem eine Frage. Warum bist Du mir nicht böse, dass ich Dich in den Kerker geworfen habe?

Der Grossvesir antwortete indem er sagte – Alles ist gut, so wie es ist. Wenn ich mit Dir geritten wäre, wie es sich fuer einen Grossvesir verhält, dann wäre ich in dem Dorf im Suppentopf gelandet, denn mein Gesicht ist makellos.

Alles ist gut, so wie es ist… !

Geschichte 4:
Ein Bauer geht mit seinen Kindern durch den Wald und bestaunt ein Adlerhorst. Als er weiter gehen wollte sah er ein Ei das aus dem Nest gefallen ist, und da der Adlerhorst zu hoch gelegen war, nahm der Bauer das Ei mit nach Hause und legte es zu den Hühnern in den Stall.

Die Hühner merkten den Unterschied nicht und brüteten das Ei aus. Sie merkten auch nicht, daß das Kücken größer war als die anderen und lehrten ihm alles was Hühner lernen und können.

Der kleine Adler lernte, wie man gackert und im Mist scharrt.

An einem schönen Sommertag stand der Adler auf einem kleinen Stein im Freien und schaute in den Himmel, wo ein stolzer Adler seine Kreise zog. Er sagte zu den anderen Hühnern: „Ich möchte auch so fliegen, stolz und frei meine Kreise ziehen“

Die Hühner lachten ihn aus und redeten ihm ein, daß er kein Adler ist, sondern ein Huhn das nicht weiter fliegen kann als seine Flügel lang sind. Wehmütig blickte er in den Himmel und glaubte den Hühnern die ihm nur zeigen konnten, wie man gackert und im Mist scharrt.

Der Adler wurde alt und verstarb im Hühnerstall.

Er hätte nur einmal die Flügel ausbreiten und losfliegen müssen! Einfach nur einmal probieren, und sein sehnlichster Wunsch wäre in Erfüllung gegangen – er hat es nicht getan, weil ihm jeder sagte, daß er ein dummes Huhn ist!

Das neue Jahr ist eine Gelegenheit, die Flügel in den Wind zu strecken und los zu fliegen. Öffnet Euch euren Wünschen und Träumen.

Spannt Eure Flügel jetzt richtig aus, steckt Euch klare Ziele, schaut Euch Eure Welt (Umwelt) an und lasst Euch von niemandem etwas anderes einreden ! Lasst das Herz und die Liebe sprechen und sucht nach den vielen „Zufällen“, die das Universum für Euch bereit hält.

Jeder Einzelne von Euch ist etwas besonderes, und jeder Mensch kann ALLES erreichen !

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