Hirn „verbrand“ als Bildungsziel…

Forscher sind sich sicher: Das passiert in Ihrem Körper, wenn Sie Ihr Handy nachts neben sich liegen lassen!

Bundeswissenschaftsministerin Wanka stellt 5 Milliarden Euro für die Ausstattung von Schulen mit TabletPCs und WLAN bereit.
Welche Zielsetzungen damit verfolgt werden, analysiert Peter Hensinger in seinem Vortrag: „Digitale Bildung‘ – ein Geschäftsmodell der IT-Branche auf Kosten der jungen Generation“.

Das Smartphone und der TabletPC sollen zum zentralen Erziehungsmedium werden. Daraufhin werden in den BITKOM-Firmen die Sekt-Korken geknallt haben, bei vielen Pädagogen, Neurobiologen, Psychiatern, Psychologen und Erziehern herrscht Entsetzen.

Nicht in mehr Lehrer, kleinere Klassen, Schulpsychologen und Schulsozialarbeiter, Theater- und Kunst AGs und intakte Schulgebäude wird investiert, sondern in technische Geräte (Forscher können mit WiFi Emotionen lesen und Personen identifizieren (Video)).

Mit der digitalen Bildungsreform gehen Vorstellungen einher, die in den Think Tanks der Industrie geplant werden. Kein erzieherisches, sondern ein Vermarktungskonzept und neoliberale Anpassungsvorstellungen stecken hinter dieser 5-Milliarden-Euro-Investition.

Welche Überlegungen das sind, welche Entwicklung mit dieser Digitalisierung eingeleitet werden soll, verrät Professor Breithaupt in der ZEIT:

„2036 werden Eltern schon für ihre fünf Jahre alten Kinder einen virtuellen Lehrer abonnieren. Die Stimme des Computers wird uns durchs Leben begleiten. Vom Kindergarten über Schule und Universität bis zur beruflichen Weiterbildung. Der Computer erkennt, was ein Schüler schon kann, wo er Nachholbedarf hat, wie er zum Lernen gekitzelt wird. Wir werden uns als lernende Menschen neu erfinden. Dabei wird der zu bewältigende Stoff vollkommen auf den Einzelnen zugeschnitten sein.“

Zudem wird die Gefährdung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Kinder und Jugendlichen sowie des Lehrpersonals von Frau Wanka völlig ausgeblendet, wenn Sie vorschlägt die Digitalisierung der Klassenzimmer auf Grundlage der schädlichen WLAN-Technologie vornehmen zu wollen.

Der Vortrag, gehalten auf der Vernissage zum 11-jährigen Bestehen der Initiative InfoMobilfunk Neckartenzlingen, analysiert die neoliberalen Zielsetzungen der Bildungspolitik, ihre Folgen für die Entwicklung der Kinder, des Schulwesens und stellt Forderungen für eine Erziehung zur Medienmündigkeit auf.

Hier das umfangreiche PDF zum Vortrag.

Erklärung von Wissenschaftlern und Pädagogen zum „Digitalpakt#D“ von Bundeswissenschaftministerin Wankas vor dem IT-Gipfel „Digitale Bildung“ in Saarbrücken

Unter dem Titel „Trojaner aus Berlin: Digitalpakt#D“ steht ab dem 3. November 2016 eine Petition auf der Homepage der Gesellschaft für Bildung und Wissen. Deren Erstunterzeichner – 34 Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaftler und Pädagogen – formulieren darin ihre inhaltliche Kritik an dem von Bundeswissenschaftsministerin Wanka initiierten „Digitalpakt#D“. Dieser verspricht den über 40.000 Schulen in Deutschland in den nächsten fünf Jahren 5 Mrd. Euro für Investitionen in Hardware („Digitalpakt“ für Schulen: Eine Maßnahme zur Verdummung).

Der Betrag ist fiktiv, da erst die nächste Bundesregierung nach der Bundestagswahl 2017 dessen Auszahlung beschließen kann. Konkret sind dagegen die mit dem Pakt verbundenen massiven Eingriffe in das Schulsystem und das Selbstverständnis der Lehrerinnen und Lehrer. Er verpflichtet Bundesländer und Schulen nicht nur, pädagogische Konzepte für den Einsatz von digitalen Geräten und Medien im Unterricht zu entwickeln. Der Einsatz von Digitaltechnik und Lernprogrammen soll zugleich in allen Lehramtsstudiengängen verpflichtend verankert werden – ohne Differenzierung nach Schulformen, Alter der Schülerinnen und Schüler oder der zu lehrenden Fächer.

Dabei gibt es nach mittlerweile über 40 Jahren Erfahrung mit Computern im Unterricht keine wissenschaftlich validen Belege für deren Nutzen. „Vielmehr kommt es auf die Lehrperson an“, so exemplarisch die Telekom-Studie „Schule digital. Der Länderindikator 2015“ (S. 8) Das ist Konsens, selbst bei Befürwortern von Digitaltechnik (Smartphone, WLAN & Co.: Das Strahlungskartell (Video)).

Mit seinem Digitalpakt greift das BMBF nicht nur in die Hoheit der Länder in Bildungsfragen ein, sondern auch in die Lehrerbildung und die Curricula der Universitäten und Pädagogischen Hochschulen. Vor allem aber ist er ein direkter und massiver Eingriff in die Lehr- und Methodenfreiheit jeder einzelnen Lehrerin oder jedes einzelnen Lehrers. Denn die Gestaltung des Unterrichts und der Einsatz von (analogen wie digitalen) Medien entscheiden Lehrkräfte. Dass der Pakt ein Vielfaches an Folgekosten für Updates, Techniker und Softwarelizenzen nach sich zieht, rundet das Doppelgesichtige des Paktes ab. Am Schluss der Erklärung heißt es daher:

„Der „Digitalpakt#D“ ist Teil einer Neudefinition von Schule und Unterricht auf dem Weg zu einer zunehmend vollautomatisierten, digital gesteuerten „Lernfabrik 4.0“. Lehrkräfte werden zu Sozialcoaches und Lernbegleitern degradiert. Statt Unterricht ist die automatisierte Belehrung durch Computerprogramme und Sprachsysteme das Ziel. Diese Konzepte kommen nicht aus der Pädagogik, sondern aus der Kybernetik und dem Behaviorismus.“

EU-Präsident Martin Schulz schrieb schon 2014:‘Internetkonzerne und Geheimdienste wollen den determinierten Menschen. Wenn wir weiter frei sein wollen, müssen wir uns wehren und unsere Politik ändern.‘ Das gilt insbesondere für die Bildungspolitik, die sich von der Fixierung auf Digitaltechnik lösen und sich wieder den Menschen und ihren Lern- und Bildungsprozessen zuwenden muss, damit auch die kommenden Generationen eine humane und demokratische Zukunft haben.“ (Gefährliche Handystrahlung und WLAN: Forscher werden von Regierung und Industrie diskrediert)

Die Erklärung „Trojaner aus Berlin. Der„Digitalpakt#D““ kann auf der Homepage der Gesellschaft für Bildung und Wissen e.V. (bildung-wissen.eu) mit der Liste der Erstunterzeichner heruntergeladen und dort online unterzeichnet werden.

Hier geht es zur Petition.
Das frittierte Gehirn: Studien bestätigen Risiken der Handystrahlung

Digitale mobile Geräte funken mit nicht-ionisierender Strahlung. Die Risiken der elektromagnetischen Felder (EMF) für den Menschen sind seit den 50er Jahren aus Medizin und Militärforschung bekannt (Militärische Forschung: Gefahr durch Smartphone und WLAN seit 40 Jahren bekannt).

Der nachfolgende Artikel dokumentiert neue Studienergebnisse zu den Endpunkten Gentoxizität, Fertilität, Blut-Hirn-Schranke, Herzfunktionen, Kognition und Verhalten. Ein gesicherter Schädigungsmechanismus ist Oxidativer Zellstress.

Neue Hypothesen zu weiteren Wirkmechanismen werden dargestellt. Über die Risiken der Mobilfunktechnologien werden die Nutzer unzureichend informiert, eine Vorsorgepolitik wird nicht eingeleitet. Die Unsicherheiten über die Risiken in der Öffentlichkeit sind nicht auf unklare Forschungsergebnisse zurückzuführen, sondern auf den beherrschenden Einfluss der Industrie auf Politik und Medien (Thank You For Calling: Globaler Feldversuch Mobilfunk (Video)).

Hier der Artikel als PDF.
Forscher sind sich sicher: Das passiert in Ihrem Körper, wenn Sie Ihr Handy nachts neben sich liegen lassen

Laut der Internationalen Agentur für Krebsforschung sind die elektromagnetischen Felder von Mobiltelefonen „möglicherweise krebserregend“ für den Menschen. Trotzdem ist das Handy für alle Smartphone-Zombies der tägliche Begleiter (Achtung Smombie!: Smartphones schädigen Gehirn – Giftstoffe durchdringen Blut-Hirn-Schranke (Videos)). Um sich zumindest nachts vor den Strahlen zu schützen, haben Forscher Tipps parat.

Oder machen Sie es wie ich, einfach ausschalten, verkaufen und Sie haben für immer Ruhe und Ihre Gesundheit wieder, funktioniert seit über fünf Jahren!

Digitale Bildung = Geschäftsmodell der IT-Branche = frittiertes Gehirn (Video)

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