Eine Bemerkung am Montag

Der Mensch wird geboren und die Seele, die sich diesen Körper ausgesucht hat, kann nun mit den irdischen Erfahrungen beginnen. Leider wirst du schon als Kleinkind in irgendwelche Systeme verpackt. Sollte dann später das Gehirn noch funktionieren und sich ein hohes Bewusstsein entwickeln, geht die Suche nach der „Wahrheit“ los. Das kann aber fatale Folgen haben, wenn derjenige nicht reif und gefestigt in seinem Denken und Handeln ist.

Meisst ist die Seele schon verkauft und es gibt zu viele geistige Verträge, die schon geschlossen wurden. Das Alles wieder loszuwerden ist nicht unbedingt einfach. Bist du einseitig in der Wissenschaft gefangen oder hat dich eine Religion gepackt? Bist du zu einer „Person“ geworden ?

Um wieder ein Mensch mit Seele zu werden, solltest Du erst einmal alle geistigen Verträge überdenken und befreie dich von Vorurteilen, Lastern, Gewohnheiten. Achte auf Deine Gedanken, achte auf Deine Worte, sie werden am Ende dien Schicksal beeinflussen.

Falls du dich für einen „Vertrag“ entscheidest, um doch ein verrücktes Spiel hier auf Erden mitzumachen, dann übenehme alle Verantwortung für Deine Handlungen und hinterfrage alle Gesetze, anordnungen und Befehle, denn sie werden dein Schicksal sein, wenn der Chef des Vertrages etwas verlangt.

Zum Beispiel, wenn der Befehl kommt in den Krieg für irgendetwas zu ziehen. Willst du das wirklich ? Prüfe bevor du dich bindest…

Kleine Geschichte am Rande:

Eine Zen- Geschichte erzählt, wie zwei Mönche einmal zur Zeit der Frühlingsschmelze entlang eines reißenden Flusses wanderten. Nach einer Weile begegneten sie einer Frau, die es wegen ihrer langen, schweren Kleider nicht wagte, das Wasser zu durchwaten, also hob der eine Mönch sie auf seine
Schultern und trug sie entschlossen hinüber. Mehrere Stunden später wandte sich der zweite Mönch seinem Begleiter zu und schalt ihn erbittert wegen seiner Tat: Mönche dürften Frauen nicht einmal berühren, geschweige denn auf den Schultern tragen! Der erste Mönch lächelte darauf sanft und sprach: „Mein Bruder, ich habe die Frau schon heute morgen am anderen Ufer wieder abgesetzt. Du trägst sie offenbar noch immer mit dir herum.“

Gebet:
Großer Geist, lasse mich diesen Tag mit bewußter Aufmerksamkeit und der Absicht beginnen, alle Werturteile loszulassen, die mein Ich über andere Menschen fällt. Mache, daß ich meine Lasten ablege und mir nicht die Lasten anderer aufbürde. Möge sich meine achtsame Bewußtheit zur Geräumigkeit echter wohlwollender Großherzigkeit ausdehnen.

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